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Klassenfahrt Klasse 9d nach Rügen vom 08.- 12. Juni 2015
Am 08. Juni trafen wir uns alle um 4.00 Uhr auf dem Bahnhof in Türkismühle, von wo aus wir mit unserem Klassenlehrer Herrn Becht und Myriam, der Mutter von Jonas, mit dem Zug in Richtung Rügen starteten.
Nachdem wir in Frankfurt und Hamburg umgestiegen waren, kamen wir nach ca. 9 Stunden Zugfahrt in Binz an. Vom Bahnhof ging`s dann zu Fuß zur Jugendherberge, wo wir unsere Zimmer bezogen. Später erkundeten wir dann in kleinen Gruppen die Stadt Binz. Herr Becht hatte für uns im Vorfeld schon ein Programm mit verschiedenen Unternehmungen zusammengestellt.
Am ersten Tag machten wir eine Fahrt mit dem „Rasenden Roland“, einer alten Dampflock, mit der man die Insel besichtigten kann.
An der Haltestelle Granitz sind wir ausgestiegen, um das gleichnamige Jagdschloss zu besichtigen, von dessen höchstem Turm man eine tolle Aussicht hat. Zurück ging`s dann mit einer kleinen Bimmelbahn.
Tags darauf fuhren wir dann mit dem Zug in die Stadt Stralsund, die auch als das Tor zu Rügen bezeichnet wird. Dort besichtigten wir das Ozeaneum, in dem verschiedenste Arten von Meeresbewohnern beherbergt sind.
Danach konnten wir wieder in Gruppen die Stadt besichtigen.
Donnerstags stand der Besuch eines Baumwipfelpfades und der berühmten Kreidefelsen auf dem Plan.
Freitags ging`s nach dem Frühstück zum Bahnhof. Von dort starteten wir unsere Heimreise.
Über Berlin, Erfurt und Frankfurt fuhren wir zurück nach Türkismühle.
Es war eine tolle Fahrt!!!
Jonas und Johanna, Kl. 9d
Fahrt der Klassen 10a und 10d der GemS/ERS Theley ins Konzentrationslager Struthof-Natzweiler
Am 14.10.2013 haben wir, die Klassen 10a und 10d der GemS/ERS Theley, in Begleitung von Frau Rienkens, Herrn Kochems und zwei Tour-Guides einen Ausflug zum Konzentrationslager Struthof-Natzweiler unternommen. Nachdem wir um 8 Uhr in Theley losgefahren waren, kamen wir kurz vor zwölf Uhr nach kleinen technischen Problemen am Bus in Struthof an. Unser erstes Ziel war ein Steinbruch. Dort mussten die KZ-Insassen früher unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten. Die Villa des Lagerkommandanten und seiner Familie haben wir danach angesehen. Dann sind wir zu dem flammenförmigen Holocaust-Denkmal gegangen, das man jedoch wegen des dichten Nebels kaum erkennen konnte. Anschließend waren wir in der Schreibstube, dem Gefängnis und dem Krematorium. In der ehemaligen Schreibstube, in der sich früher auch das Standesamt befand, ist heute ein kleines Museum eingerichtet, in dem neben Informationen über das Lager auch Alltagskleidung und -möbelstücke der Häftlinge ausgestellt werden.
Der Tour-Guide erzählte uns einiges über die Lagerordnung, die Bestrafungen, die Hinrichtungen, die Fluchtversuche und das Leben der Gefangenen und der SS im Arbeitslager Struthof. Jeder zweite Insasse des KZ Struthof starb und hatte dort durchschnittlich acht Monate zu leben. Von 45 Fluchtversuchen gelang nur einer. Als Fluchtversuch galt schon, sich dem Zaun, der das Gelände umfriedet, auf 5 Meter zu nähern. Der wachhabende Offizier, der immer zwischen den Wachtürmen patrouillierte, hatte dann sofort zu schießen. Dafür erhielt er sogar eine Prämie. Im Krematorium, in dem auch eine medizinische Abteilung untergebracht war, wurden die Leichen der Toten verbrannt. Auf die Frage hin, ob denn in dem Ofen auch lebendige Menschen verbrannt worden seien, berichtete der Tour-Guide uns von vier Frauen, die verhaftet, ins KZ gebracht, betäubt und anschließend verbrannt worden waren. Die letzte der Frauen erwachte, bevor sie verbrannt wurde, und fügte ihrem Gegner im Kampf noch Kratzwunden zu. Zuletzt haben wir die Gaskammer besichtigt und traten schließlich die Heimreise an. Gegen 19 Uhr trafen wir erschöpft in Theley ein.
Zurückblickend auf unseren Besuch im KZ Struthof-Natzweiler lässt sich sagen, dass wir alle sehr schockiert waren über die Grausamkeiten, die die Nazis begangen haben. Wir hoffen, dass so etwas nie wieder geschieht.
Von Ann-Kathrin Schütz und Stephanie Gessner (10a)
BOCHUM 9ER (STARLIGHTEXPRESS)
Musikunterricht der besonderen Art – Schüler besuchen Musical „Starlight Express“ in Bochum
Nachdem das Musical „Starlight Express“ im Unterricht behandelt wurde, machten sich 60 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 auf den Weg nach Bochum, um das Musikereignis live und in Farbe zu erleben. Starlight Express ist ein Musical der Superlative, das in Bochum, dem einzigen Spielort dieser berühmten und sehr teuren und aufwändigen Produktion, eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte schreibt. Nach dem Donnerstagsunterricht ging es los. In Begleitung ihrer Musik- und Klassenlehrer Oliver Knob, Marion Hornetz und Lisa Krämer fuhren die Neuntklässler nach Bochum. Mit dabei war auch Konrektorin Margret Müller. Vor dem Beginn des Musicals hatten die Schüler noch etwas Zeit, ein interessantes Einkaufszentrum in Essen auf eigene Faust zu erkunden. Um 19 Uhr betraten die Schüler das Theater, das 1988 eigens für dieses Musical gebaut wurde, und schauten sich schon einmal um. Einige erstanden im Fanshop kleine Starlight-Express-Souvenirs, andere beobachteten die einströmenden Besuchermassen. Pünktlich um 20 Uhr geht es los. Die Nacht der Weltmeisterschaft der Lokomotiven kann beginnen. Der TGV aus Frankreich, der Hashimoto aus Japan, der Espresso, der ICE Ruhrgold und Elektra, die hochmoderne E-Lok, gehen temperamentvoll an den Start, während Turnow aus Russland und die Dampflok Rusty etwas gemütlicher ankommen und ihre Anhänger finden. Flaggen fallen, Lichter blitzen, Helme funkeln. In Windeseile sausen die Lokomotiven mit ihren Fans über die Rennbahnen. Während der musikalischen und akrobatischen Darbietungen der Künstler auf Rollschuhen und Inlinern und des Orchesters beeindrucken auch die Bühnentechnik mit der dominierenden Eisenbahnbrücke über der riesigen Bühnenfläche und die zauberhafte und effektvolle Beleuchtung mit Lasern, Nebelschwaden und Sternen. Jessica Wagner (9a) war ganz begeistert von den Kostümen der Darsteller und den Stuntskatern, während sie die Rapper nicht so gut fand. Jaqueline hätte sich noch mehr Rennen und spannende Stunts gewünscht. Organisator der Lehrfahrt Oliver Knob fand, dass die neue Lichttechnik sehr ausgereift und effektvoll war. Peter Streb, Schüler der Klasse 9a, zieht ein überzeugendes Fazit:“Dieses actiongeladene Rollschuh-Musical des britischen Komponisten Andrew L. Webber muss man unbedingt gesehen haben. In Mitteleuropa englische Musiktheater-
Kunst mit Rusty, Pearl, Greaseball, Papa, Elektra und vielen mehr. Wahnsinnig gut!!“ Der Schulförderverein der Gemeinschaftsschule am Schaumberg „EULE“ unterstützte dankenswerterweise jeden Schüler mit einem Zuschuss in Höhe von 10 Euro für diese Lehrfahrt.














































