Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley

Modellschule der Talentförderung Sport des Landkreises St. Wendel

Jahrgangsbaum-Pflanzaktion der neuen Fünftklässler

Jahrgangsbaum-Pflanzaktion der neuen Fünftklässler

Am Mittwoch, den 29. Oktober 2025 fand die traditionelle Baumpflanzung für die 146 neuen Fünftklässler in einer Wiese am Rand des Schulhofes der Gemeinschaftsschule statt. Dieser schöne Brauch wird bereits seit über 25 Jahren jährlich als „Aufnahmeritual“ für die Schulneulinge durchgeführt. In ihrer Ansprache betonte Schulleiterin Ute Strozynski die Symbolträchtigkeit der Jahrgangsbaumpflanzung, denn so wie der Baum wächst, werden auch die Kinder größer und entwickeln sich weiter. Hausmeister Alex Weber erzählte den Kindern über frühere Jahrgangsbäume und erklärte anschließend die genaue Vorgehensweise bei einer Pflanzung. Schließlich wurde der Zwetschgenbaum unter Mithilfe einer Schülerin und eines Schülers fachmännisch in die Erde gesetzt. Damit ist gleichzeitig der Grundstein für die an dieser Stelle geplante Streuobstwiese gelegt. Darüber hinaus haben die SchülerInnen die Gelegenheit, ihre Wünsche für die Schulzeit und die Zeit danach auf ein eigens dafür konzipiertes Formular aufzuschreiben. Die gesammelten Ergebnisse werden dann später in einer Zeitkapsel ebenfalls in der Nähe des Jahrgangsbaumes „eingepflanzt“.

Eröffnung der 80. „Talent Company“ an der Gemeinschaftsschule Theley

Am Donnerstag, den 21. August 2025 wurde an der GemS Schaumberg Theley ein neuer Fachraum für Berufsorientierung und damit die erste so genannte „Strahlemann Talent Company“ im Landkreis St. Wendel feierlich eröffnet. Insgesamt erhöht sich damit deren Anzahl deutschlandweit auf 80.

Ermöglicht wurde dies durch die tatkräftige Unterstützung des Landkreises unter der Schirmherrschaft des Landrats Udo Recktenwald sowie der Globusstiftung.

Bei der „Talent Company“ handelt es sich um ein bundesweites Konzept der Strahlemann-Stiftung, die 2008 von 51 Unternehmern gegründet wurde, um mehr für die Bildung und Ausbildung zu erreichen und Chancengleichheit im Bildungssystem herzustellen. Ausbildungsunternehmen und Schule arbeiten dabei eng zusammen, damit eine frühzeitige und nachhaltige Berufsorientierung erfolgen kann. Die Jugendlichen werden bei ihrer Berufswahl unter Berücksichtigung ihrer Talente und individuellen Bedürfnisse begleitet, auch im Hinblick auf die Rekrutierung  fehlender Fachkräfte in der Wirtschaft.

Die stellvertretende Schulsprecherin Marie Türk (10a) moderierte die Eröffnungsfeier in Theley. Begrüßungsworte wurden von der Schulleiterin Ute Strozynski, dem Landrat Udo Recktenwald (Schulträger), Graciela Bruch (Förderschaft/Globus-Stiftung) sowie von Franz-Josef Fischer (Projektträger/Strahlemann-Stiftung) an die erschienenen Gäste gerichtet. Ebenso gab es Darbietungen der Schülerschaft  in Form eines Tanzes der Hip-Hop-Gruppe, eines Gedichtvortrags von Marie Türk, eines Liedes von Jamelia Lange und Zaubertricks von Maximilian Simone.

Im Anschluss bot sich die Gelegenheit, den neuen, mit moderner Technik ausgestatteten Talent-Company-Fachraum  zu besichtigen.

Schulleiterin Ute Strozynski zeigt sich zufrieden: „Die Talent Company soll als Anlaufpunkt für unsere Schülerinnen und Schüler dienen, um sie im Rahmen der Berufsorientierung mit allen notwendigen Informationen zu versorgen und um barrierefreien Kontakte zu Firmen zu knüpfen, damit der Übergang in die Berufswelt so reibungslos und einfach wie möglich gestaltet werden kann.“ Und Talent-Company-Koordinator Nicki Knapp freut sich, „wenn sich das Engagement unseres Berufsorientierungsteams dahingehend auszahlt, dass die Schülerinnen und Schüler direkt nach Verlassen unserer Schule mit guten Erfolgschancen in ihre Berufswelt starten können.“

GemS Schaumberg Theley erfolgreich bei Wortsegel-Schreibwettbewerb

In diesem Jahr fand der Wortsegel-Schreibwettbewerb, benannt nach der in der Nähe von Tholey-Sotzweiler stehenden Stahlplastik, bereits zum 20. Mal im Saarland statt. Aus diesem Anlass wurde das Jubiläum am 12.06.2025 in der Sotzweiler Heldenrechhalle  mit zahlreichen Gästen gefeiert.

Marie Türk, Schülerin der 9a der Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley, belegte von ca. 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern den dritten Platz in der Alterskategorie der Klassenstufen 8 bis 10 und wurde dafür vom Bürgermeister der Gemeinde Tholey, Andreas Maldener, und der Staatssekretärin Jessica Heide vom Bildungsministerium geehrt.

Der aktuelle Wettbewerb stand unter dem Motto „Zukunft – wenn Worte bleiben“ als Schreibimpuls und Ermutigung,  sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kreativ auseinanderzusetzen und seine Gedanken in Form eigener Texte niederzuschreiben. Adressaten hierbei sind SchülerInnen aller Altersgruppen.

Marie Türk ist es mit ihrem Gedichtbeitrag hervorragend gelungen, das diesjährige Thema den Kindern und Jugendlichen näherzubringen.

Wir hatten (K)EINEN Blackout!

Ganz geheimnisvoll lief die Planung für einen besonderen Tag ab: Die Klassenlehrer der Klasse 6s, Frau Gemmel und Herr Schu, verrieten den Kindern nur, dass sie einen Morgen außerhalb der Schule verbringen würden und Stifte mitnehmen müssten. „Wohin gehen wir?“ und „Was machen wir dort?“ waren die meistgestellten Fragen auf dem Weg zum Bücherbaum am Schaumberg. Erst dort wurde das Geheimnis gelüftet: „Wir kreieren Blackout-Poetry“. Was ist das denn? Man wählt eine Seite aus einem alten Buch und umkreist beliebig viele Wörter, die einem ins Auge springen. Im besten Fall setzen sich die Wörter von oben nach unten gelesen zu einem Gedicht zusammen. Ergeben sie beim ersten Versuch keinen Sinn, fügt man weitere Wörter hinzu oder streicht vorher ausgesuchte wieder weg. Zum Schluss schwärzt man alle Wörter der Buchseite, die nicht für das Gedicht gebraucht wurden.   So entstanden zum internationalen „Welttag der Poesie“ künstlerisch gestaltete Gedichte in deutscher und sogar in englischer Sprache. (GM)

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Frei nach dem Spruch von Erich Kästner veranstaltete die Sportklasse 6s der Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley gemeinsam mit ihren beiden Klassenlehrkräften Frau Gemmel und Herrn Schu vor den Weihnachtsferien eine Spendenaktion.

Die Schülerinnen und Schüler verzichteten auf eine Wichtelaktion in der Klasse und kauften gemeinsam mit ihren Eltern Süßes, kleine Spielzeuge und Gutscheine, die anschließend liebevoll in Wundertüten verpackt wurden. Der Verkauf der Tüten fand in einer großen Pause in der Aula statt und binnen weniger Minuten waren über 80 Wundertüten an die Schüler der Gemeinschaftsschule verkauft.

Die Einnahmen von ca. 400 Euro wurden geteilt. Ein Teil ging an die Aktion „Sinnvoll Schenken“ der Kinderhilfsorganisation von Plan International. Die Schülerinnen und Schüler selbst entschieden gemeinsam darüber, für welche Geschenke sie das Geld verwenden wollten und so einigte man sich z.B. auf Handwaschstationen für Schulumkleiden in Malawi oder auf Hühner für Jugendliche in Bolivien. Alle Geschenke sollen das Leben von Kindern weltweit verbessern und ihnen eine Chance auf Bildung geben.

Am 12.02.2025 konnten noch 200 Euro an das Tierheim Linxbachhof in St. Wendel übergeben werden. Eine Gruppe Schüler und die beiden Klassenlehrer wurden dort von Frau Klein empfangen, die einen Einblick in die Arbeit mit den ausgesetzten, gefunden oder abgegebenen Tieren gab. Nach vielen interessanten Informationen und Fragen der Kinder konnte das Geld an die Leiterin des Tierheims und Frau Klein übergeben werden, die sich sehr für das Engagement der Kinder bedankten. Das Tierheim sei immer auf Spenden und freiwillige Helfer angewiesen. Ohne diesen Einsatz könnte das Heim nicht betrieben werden.

Wieder einmal zeigten die Schülerinnen und Schüler der 6s, dass sie nicht nur sportlich fair sind, sondern sich auch fair für soziale Dinge einsetzen.

Ein besonderer Dank geht auch an die Eltern und Erziehungsberechtigte der Klasse, ohne die die Aktion nicht möglich gewesen wäre.

Internationaler Red-Hand-Day am 12. Februar 2025

Auch wenn in diesem Jahr keine größere Veranstaltung an der GemS Schaumberg Theley geplant war, ließ es sich die Klasse 6s mit ihren beiden Klassenlehrern Frau Gemmel und Herr Schu nicht nehmen, den Red-Hand-Day zumindest im kleinen Rahmen durchzuführen. Nach einer kurzen Information über Kinder und Jugendliche als Kindersoldaten in vielen Ländern der Welt gaben die Schülerinnen und Schüler ihren roten Handabdruck gegen diesen Missbrauch.

Gemeinsam mit Wünschen an Frieden, körperliche und seelische Unversehrtheit, Bildung und Freiheit werden diese an MdB Nadine Schön (CDU) verschickt, damit sie diese wiederum an die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker im Bundestag weiterleiten
kann.

Hintergrundinformation:

Seit über 15 Jahren gibt es jetzt die Aktion und den Red Hand Day am 12. Februar, den internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben, darunter der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der deutsche Außenminister und der Bundespräsident. Doch trotz vieler wichtiger Erfolge gibt es immer noch 250.000 Kindersoldaten weltweit. Jugendliche
in aller Welt engagieren sich gegen den Einsatz von Kindersoldaten und -soldatinnen.

Die Aktion Red Hand Day entstand 2003 in Deutschland und breitete sich schnell international aus. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden bereits gesammelt und an Politikerinnen und Politiker übergeben. UNICEF setzt sich für die Freilassung von Kindersoldaten und -soldatinnen ein und fordert Regierungen und bewaffnete Gruppen auf, ihren Einsatz zu ächten. Gemeinsam können wir diese Ausbeutung von Kindern als Kindersoldaten und -soldatinnen stoppen! Gib deine rote Hand!

Die Forderungen des Red Hand Day

1. »Straight 18«: Kein Kind unter 18 Jahren darf in Armeen, bewaffneten Gruppen oder anderen militärischen Verbänden eingesetzt oder geschult werden
2. Bestrafung der Verantwortlichen
3. Versorgung, Schutz und politisches Asyl für ehemalige Kindersoldat*innen
4. Finanzielle Unterstützung von Hilfsprogrammen für Kindersoldat*innen ausbauen
5. Stopp von Waffenexporten
6. Förderung von Friedenserziehung

Potentialanalyse und Werkstatttage der Achtklässler

Bereits Ende des letzten Jahres nahmen die SchülerInnen der Klassenstufe 8 zur Vorbereitung auf die anschließenden Werkstatttage an einer zweitägigen sogenannten Potentialanalyse teil, die mit Hilfe diverser Übungen zu methodischen, personalen und sozialen Kompetenzen die Aufmerksamkeit auf eigene Talente, Interessen und Stärken lenken sollte.

Nach entsprechenden Feedbackgesprächen haben die SchülerInnen von jeweils zwei Achterklassen nun vom 03. bis 07. sowie vom 10. bis 14. Februar 2025 die Möglichkeit, während fünf praxisorientierter Tage in den Werkstätten der Saarländischen Handwerkskammer und der kooperierenden Innungen/Verbände zwei Berufsfelder kennenzulernen, die aus einer Auswahl von verfügbaren Handwerksberufen für alle TeilnehmerInnen individuell zusammengestellt wurden. Dabei werden die Bereiche „Produktion/Handwerk/Technik“ sowie „Dienstleistung/ Wirtschaft/ Soziales“ abgedeckt. Die maximale Gruppengröße pro Berufsfeld liegt erfahrungsgemäß bei durchschnittlich neun Jugendlichen, die, in Begleitung von Lehrkräften, die auch Ansprechpartner und Aufsicht vor Ort sind, täglich um 08:00 Uhr an der Schule und gegen 15:00 Uhr an der Handwerkskammer in Saarbrücken mit dem Bus abgeholt werden. In der Zwischenzeit können sie unter Anleitung eigens pädagogisch geschulter Fachkräfte in die einzelnen Berufsbereiche „hineinschnuppern“.

Nicki Knapp, verantwortlicher schulischer Koordinator, führt an: „Die Werkstatttage stellen zusammen mit dem ebenfalls im achten Schuljahr stattfindenden Schülerbetriebspraktikum wichtige Voraussetzungen dar, um individuelle Fähigkeiten und Kompetenzen zu entwickeln, die für die richtige spätere Berufswahl vonnöten sind.“

Vorlesewettbewerb der Sechstklässler

Am Montag, den 09. Dezember 2024 wurde innerhalb der Klassenstufe 6 der Schulentscheid des alljährlich stattfindenden Vorlesewettbewerbs durchgeführt. Diese Veranstaltung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, an der alljährlich rund 600.000 SchülerInnen aus 7.000 Schulen teilnehmen, kann auf eine mittlerweile 66-jährige Tradition zurückblicken. Sie ist der größte und traditionsreichste Schülerwettbewerb Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Innerhalb der Parallelklassen wurden als beste LeserInnen ermittelt:  Mary-Lou Becker (6a),  Luisa Stein (6b),  Hannah Thewes (6c), Amélie Barth (6d) und Max Jung (6s).

Jeweils drei von ihnen ausgewählte MitschülerInnen ihrer Klasse verfolgten den Wettstreit im Maker Space-Raum der Schule.

Zunächst sollten die fünf doch recht aufgeregten KlassensiegerInnen einen geübten Text aus einem Buch ihrer Wahl, das sie kurz vorstellten, lesen. Anschließend wurde es etwas schwieriger, denn es musste ein unbekannter Text vorgetragen werden. Bewertet wurden Lesetechnik, Textverständnis, Interpretation, Sprachgestaltung und Betonung. Die Leseaufgaben absolvierten alle VorleserInnen erfolgreich. Nach eingehender Beratung erklärte  die Jury, bestehend aus den Deutschlehrkräften Marion Hornetz, Margret Gemmel, Claudia Rivinius-Theobald und Thomas Gläser, Mary-Lou Becker zur Siegerin, die die Schule nun auf Kreisebene in St. Wendel in der zweiten Runde des Wettbewerbs würdig vertreten wird.

Die fünf TeilnehmerInnen erhielten eine Urkunde sowie ein Buchgeschenk und die Siegerin konnte sich darüber hinaus über einen Gutschein der Lebacher Buchhandlung Treib freuen.

Jubiläumsmusical an der GemS Schaumberg Theley

Am 09. und 10. November präsentierte die GemS Schaumberg Theley ihr aktuelles Musical mit dem Titel „Gestern war heute noch morgen“ vor einem begeisterten Publikum in der seit Wochen vorher ausgebuchten Aula. Kreative Köpfe dahinter waren wie immer Marion Hornetz (Schauspiel und Gesang), Oliver Knob (Orchester und Technik) sowie die ehemalige Lehrerin Christa Schmit (Bühnenbild und Requisite).

Inhaltlich ging es in dem Stück um eine von Geldnöten geplagte kaufsüchtige Familie, die sich gegen lukrative Bezahlung auf ein abenteuerliches Experiment einlässt, bei dem sie eingefroren wird.

Das Vorhaben misslingt jedoch und die „Versuchskaninchen“ verlassen ihre Kühlkammer erst im Jahr 2224. Dass es dadurch zu Komplikationen beim Zusammentreffen mit den Menschen und Androiden der Zukunft kommt, ist vorprogrammiert. Letztendlich verständigen sich beide Seiten und alles nimmt ein gutes Ende.

Mit den zwei Aufführungen wurde gleichzeitig ein Jubiläum gefeiert, denn seit bereits 25 Jahren finden regelmäßig Musicals an der Schule statt! Diese erfreuen sich großer Beliebtheit und avancierten mittlerweile zu einem Aushängeschild und Markenzeichen.

Ab diesem Schuljahr besteht sogar die Möglichkeit für interessierte und musisch begabte SchülerInnen, eine eigens eingerichtete Musicalklasse zu besuchen, in der die Schule ihre Talente rekrutieren und noch besser fördern kann.
Auch in diesem Musical gaben die SängerInnen, SchauspielerInnen, TänzerInnen und MusikerInnen ihr Bestes, um die Vorführungen zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. Seinen Beitrag dazu leistete ein perfekt eingespieltes Team im Hintergrund, bestehend aus Technikern, Bühnen- und Maskenbildnern. Zum Einsatz kamen u.a. 57 Mikrofone, 13 Scheinwerfer, ein Suchscheinwerfer sowie mehrere in die Handlung integrierte Videoeinspieler. Insgesamt bestand die Musical-Crew aus 82 Mitgliedern!

Die Proben begannen bereits Monate vorher und wurden in den letzten Wochen zunehmend engmaschiger. Allein in der Woche der Aufführungen verbrachten die Beteiligten vier Tage mit zeitintensivem Üben, einschließlich Generalprobe. Wieder mit dabei waren auch ehemalige SchülerInnen und externe Mitwirkende, die ebenfalls auf ihre Freizeit verzichteten.
Schulleiter Henning Heinz, der in einer Nebenrolle auf der Bühne stand, war vom Jubiläumsmusical seiner Schule begeistert. „Es war ein großartiges Schulevent, bei dem die Schulgemeinschaft der Gemeinschaftsschule Schaumberg nochmals ihr außergewöhnliches Engagement gezeigt hat. Vielen Dank dafür an alle!“, so Heinz.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an den Bürgermeister der Gemeinde Tholey, Andreas Maldener, und die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger, für ihre Teilnahme.
Und für die begeisterten Fans: Das nächste Musical kommt bestimmt, denn „nach dem Musical ist vor dem Musical“ und „gestern war heute noch morgen“!

Kunstausstellung in der Johann-Adams- Mühle

Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley stellen vom 23. September bis zum 20. Oktober 2024 ihre Werke im alten Kleintierstall der Johann-Adams-Mühle in Theley aus.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 23. September durch den Gemeinde-Beigeordneten Wolfgang Recktenwald und den Schulleiter Henning Heinz. Dieser bedankte sich bei der Gemeinde für die Gelegenheit, dass Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley ihre kreativen Arbeiten in diesem Rahmen der Öffentlichkeit präsentieren dürfen. Des Weiteren betonte er, wie wichtig die Kreativität neben dem Lernen in anderen Fächern sei und die eigene Persönlichkeit weiterentwickele und fördere.

Herr Recktenwald zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Darstellungsmöglichkeiten in der Kunst und beschrieb, wie bedeutend es für junge Menschen sei, künstlerisch tätig zu sein.

Für das Gelingen der Ausstellung wurde sich sowohl bei Frau Grandke vom Tourismusbüro der Gemeinde Tholey als auch bei den beiden Kunsterzieherinnen der Gemeinschaftsschule, Claudia Rivinius-Theobald und Bärbel Schmitt, bedankt, aber im Besonderen bei den jungen Künstlerinnen und Künstlern, deren Werke im Mittelpunkt stehen sollten.

Das sind einerseits experimentelle Bilder mit dem Thema „Fröhlich in die Siebte“, gemeint ist damit der Einstieg in die siebte Klasse. Hier wurden in Anlehnung an die Nanas der Künstlerin Niki de Saint Phalle gearbeitet. Der Bildhintergrund wurde mit verschiedenen Gegenständen und Techniken zufällig gestaltet. Andererseits tritt das Thema „Zufallsgitter“ in Erscheinung. Hier haben die Schüler zunächst mit schwarzer Farbe Klekse aufs Bild gebracht und ließen diese dann von selbst in Gitterform verlaufen. Danach wurde dieses Gitterbild farbig gestaltet und etwa mit Mustern versehen.

Der zweite Teil der Ausstellung befasst sich mit der expressiven Malerei. Dabei haben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 und 10 Gemälde zum Thema „Geschwindigkeit und Bewegung“ geschaffen.  Motiv, Technik und Format konnten selbst festgelegt werden. Einige der jungen Künstlerinnen und Künstler haben dazu eine kurze Beschreibung gegeben, die man neben den Bildern finden kann.

Die Ausstellung in der Johann-Adams-Mühle ist an Sonn- und Feiertagen von 14-18 Uhr geöffnet.