Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley

Modellschule der Talentförderung Sport des Landkreises St. Wendel

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Frei nach dem Spruch von Erich Kästner veranstaltete die Sportklasse 6s der Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley gemeinsam mit ihren beiden Klassenlehrkräften Frau Gemmel und Herrn Schu vor den Weihnachtsferien eine Spendenaktion.

Die Schülerinnen und Schüler verzichteten auf eine Wichtelaktion in der Klasse und kauften gemeinsam mit ihren Eltern Süßes, kleine Spielzeuge und Gutscheine, die anschließend liebevoll in Wundertüten verpackt wurden. Der Verkauf der Tüten fand in einer großen Pause in der Aula statt und binnen weniger Minuten waren über 80 Wundertüten an die Schüler der Gemeinschaftsschule verkauft.

Die Einnahmen von ca. 400 Euro wurden geteilt. Ein Teil ging an die Aktion „Sinnvoll Schenken“ der Kinderhilfsorganisation von Plan International. Die Schülerinnen und Schüler selbst entschieden gemeinsam darüber, für welche Geschenke sie das Geld verwenden wollten und so einigte man sich z.B. auf Handwaschstationen für Schulumkleiden in Malawi oder auf Hühner für Jugendliche in Bolivien. Alle Geschenke sollen das Leben von Kindern weltweit verbessern und ihnen eine Chance auf Bildung geben.

Am 12.02.2025 konnten noch 200 Euro an das Tierheim Linxbachhof in St. Wendel übergeben werden. Eine Gruppe Schüler und die beiden Klassenlehrer wurden dort von Frau Klein empfangen, die einen Einblick in die Arbeit mit den ausgesetzten, gefunden oder abgegebenen Tieren gab. Nach vielen interessanten Informationen und Fragen der Kinder konnte das Geld an die Leiterin des Tierheims und Frau Klein übergeben werden, die sich sehr für das Engagement der Kinder bedankten. Das Tierheim sei immer auf Spenden und freiwillige Helfer angewiesen. Ohne diesen Einsatz könnte das Heim nicht betrieben werden.

Wieder einmal zeigten die Schülerinnen und Schüler der 6s, dass sie nicht nur sportlich fair sind, sondern sich auch fair für soziale Dinge einsetzen.

Ein besonderer Dank geht auch an die Eltern und Erziehungsberechtigte der Klasse, ohne die die Aktion nicht möglich gewesen wäre.

Internationaler Red-Hand-Day am 12. Februar 2025

Auch wenn in diesem Jahr keine größere Veranstaltung an der GemS Schaumberg Theley geplant war, ließ es sich die Klasse 6s mit ihren beiden Klassenlehrern Frau Gemmel und Herr Schu nicht nehmen, den Red-Hand-Day zumindest im kleinen Rahmen durchzuführen. Nach einer kurzen Information über Kinder und Jugendliche als Kindersoldaten in vielen Ländern der Welt gaben die Schülerinnen und Schüler ihren roten Handabdruck gegen diesen Missbrauch.

Gemeinsam mit Wünschen an Frieden, körperliche und seelische Unversehrtheit, Bildung und Freiheit werden diese an MdB Nadine Schön (CDU) verschickt, damit sie diese wiederum an die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker im Bundestag weiterleiten
kann.

Hintergrundinformation:

Seit über 15 Jahren gibt es jetzt die Aktion und den Red Hand Day am 12. Februar, den internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben, darunter der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der deutsche Außenminister und der Bundespräsident. Doch trotz vieler wichtiger Erfolge gibt es immer noch 250.000 Kindersoldaten weltweit. Jugendliche
in aller Welt engagieren sich gegen den Einsatz von Kindersoldaten und -soldatinnen.

Die Aktion Red Hand Day entstand 2003 in Deutschland und breitete sich schnell international aus. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden bereits gesammelt und an Politikerinnen und Politiker übergeben. UNICEF setzt sich für die Freilassung von Kindersoldaten und -soldatinnen ein und fordert Regierungen und bewaffnete Gruppen auf, ihren Einsatz zu ächten. Gemeinsam können wir diese Ausbeutung von Kindern als Kindersoldaten und -soldatinnen stoppen! Gib deine rote Hand!

Die Forderungen des Red Hand Day

1. »Straight 18«: Kein Kind unter 18 Jahren darf in Armeen, bewaffneten Gruppen oder anderen militärischen Verbänden eingesetzt oder geschult werden
2. Bestrafung der Verantwortlichen
3. Versorgung, Schutz und politisches Asyl für ehemalige Kindersoldat*innen
4. Finanzielle Unterstützung von Hilfsprogrammen für Kindersoldat*innen ausbauen
5. Stopp von Waffenexporten
6. Förderung von Friedenserziehung

Potentialanalyse und Werkstatttage der Achtklässler

Bereits Ende des letzten Jahres nahmen die SchülerInnen der Klassenstufe 8 zur Vorbereitung auf die anschließenden Werkstatttage an einer zweitägigen sogenannten Potentialanalyse teil, die mit Hilfe diverser Übungen zu methodischen, personalen und sozialen Kompetenzen die Aufmerksamkeit auf eigene Talente, Interessen und Stärken lenken sollte.

Nach entsprechenden Feedbackgesprächen haben die SchülerInnen von jeweils zwei Achterklassen nun vom 03. bis 07. sowie vom 10. bis 14. Februar 2025 die Möglichkeit, während fünf praxisorientierter Tage in den Werkstätten der Saarländischen Handwerkskammer und der kooperierenden Innungen/Verbände zwei Berufsfelder kennenzulernen, die aus einer Auswahl von verfügbaren Handwerksberufen für alle TeilnehmerInnen individuell zusammengestellt wurden. Dabei werden die Bereiche „Produktion/Handwerk/Technik“ sowie „Dienstleistung/ Wirtschaft/ Soziales“ abgedeckt. Die maximale Gruppengröße pro Berufsfeld liegt erfahrungsgemäß bei durchschnittlich neun Jugendlichen, die, in Begleitung von Lehrkräften, die auch Ansprechpartner und Aufsicht vor Ort sind, täglich um 08:00 Uhr an der Schule und gegen 15:00 Uhr an der Handwerkskammer in Saarbrücken mit dem Bus abgeholt werden. In der Zwischenzeit können sie unter Anleitung eigens pädagogisch geschulter Fachkräfte in die einzelnen Berufsbereiche „hineinschnuppern“.

Nicki Knapp, verantwortlicher schulischer Koordinator, führt an: „Die Werkstatttage stellen zusammen mit dem ebenfalls im achten Schuljahr stattfindenden Schülerbetriebspraktikum wichtige Voraussetzungen dar, um individuelle Fähigkeiten und Kompetenzen zu entwickeln, die für die richtige spätere Berufswahl vonnöten sind.“

Vorlesewettbewerb der Sechstklässler

Am Montag, den 09. Dezember 2024 wurde innerhalb der Klassenstufe 6 der Schulentscheid des alljährlich stattfindenden Vorlesewettbewerbs durchgeführt. Diese Veranstaltung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, an der alljährlich rund 600.000 SchülerInnen aus 7.000 Schulen teilnehmen, kann auf eine mittlerweile 66-jährige Tradition zurückblicken. Sie ist der größte und traditionsreichste Schülerwettbewerb Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Innerhalb der Parallelklassen wurden als beste LeserInnen ermittelt:  Mary-Lou Becker (6a),  Luisa Stein (6b),  Hannah Thewes (6c), Amélie Barth (6d) und Max Jung (6s).

Jeweils drei von ihnen ausgewählte MitschülerInnen ihrer Klasse verfolgten den Wettstreit im Maker Space-Raum der Schule.

Zunächst sollten die fünf doch recht aufgeregten KlassensiegerInnen einen geübten Text aus einem Buch ihrer Wahl, das sie kurz vorstellten, lesen. Anschließend wurde es etwas schwieriger, denn es musste ein unbekannter Text vorgetragen werden. Bewertet wurden Lesetechnik, Textverständnis, Interpretation, Sprachgestaltung und Betonung. Die Leseaufgaben absolvierten alle VorleserInnen erfolgreich. Nach eingehender Beratung erklärte  die Jury, bestehend aus den Deutschlehrkräften Marion Hornetz, Margret Gemmel, Claudia Rivinius-Theobald und Thomas Gläser, Mary-Lou Becker zur Siegerin, die die Schule nun auf Kreisebene in St. Wendel in der zweiten Runde des Wettbewerbs würdig vertreten wird.

Die fünf TeilnehmerInnen erhielten eine Urkunde sowie ein Buchgeschenk und die Siegerin konnte sich darüber hinaus über einen Gutschein der Lebacher Buchhandlung Treib freuen.

Jubiläumsmusical an der GemS Schaumberg Theley

Am 09. und 10. November präsentierte die GemS Schaumberg Theley ihr aktuelles Musical mit dem Titel „Gestern war heute noch morgen“ vor einem begeisterten Publikum in der seit Wochen vorher ausgebuchten Aula. Kreative Köpfe dahinter waren wie immer Marion Hornetz (Schauspiel und Gesang), Oliver Knob (Orchester und Technik) sowie die ehemalige Lehrerin Christa Schmit (Bühnenbild und Requisite).

Inhaltlich ging es in dem Stück um eine von Geldnöten geplagte kaufsüchtige Familie, die sich gegen lukrative Bezahlung auf ein abenteuerliches Experiment einlässt, bei dem sie eingefroren wird.

Das Vorhaben misslingt jedoch und die „Versuchskaninchen“ verlassen ihre Kühlkammer erst im Jahr 2224. Dass es dadurch zu Komplikationen beim Zusammentreffen mit den Menschen und Androiden der Zukunft kommt, ist vorprogrammiert. Letztendlich verständigen sich beide Seiten und alles nimmt ein gutes Ende.

Mit den zwei Aufführungen wurde gleichzeitig ein Jubiläum gefeiert, denn seit bereits 25 Jahren finden regelmäßig Musicals an der Schule statt! Diese erfreuen sich großer Beliebtheit und avancierten mittlerweile zu einem Aushängeschild und Markenzeichen.

Ab diesem Schuljahr besteht sogar die Möglichkeit für interessierte und musisch begabte SchülerInnen, eine eigens eingerichtete Musicalklasse zu besuchen, in der die Schule ihre Talente rekrutieren und noch besser fördern kann.
Auch in diesem Musical gaben die SängerInnen, SchauspielerInnen, TänzerInnen und MusikerInnen ihr Bestes, um die Vorführungen zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. Seinen Beitrag dazu leistete ein perfekt eingespieltes Team im Hintergrund, bestehend aus Technikern, Bühnen- und Maskenbildnern. Zum Einsatz kamen u.a. 57 Mikrofone, 13 Scheinwerfer, ein Suchscheinwerfer sowie mehrere in die Handlung integrierte Videoeinspieler. Insgesamt bestand die Musical-Crew aus 82 Mitgliedern!

Die Proben begannen bereits Monate vorher und wurden in den letzten Wochen zunehmend engmaschiger. Allein in der Woche der Aufführungen verbrachten die Beteiligten vier Tage mit zeitintensivem Üben, einschließlich Generalprobe. Wieder mit dabei waren auch ehemalige SchülerInnen und externe Mitwirkende, die ebenfalls auf ihre Freizeit verzichteten.
Schulleiter Henning Heinz, der in einer Nebenrolle auf der Bühne stand, war vom Jubiläumsmusical seiner Schule begeistert. „Es war ein großartiges Schulevent, bei dem die Schulgemeinschaft der Gemeinschaftsschule Schaumberg nochmals ihr außergewöhnliches Engagement gezeigt hat. Vielen Dank dafür an alle!“, so Heinz.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an den Bürgermeister der Gemeinde Tholey, Andreas Maldener, und die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger, für ihre Teilnahme.
Und für die begeisterten Fans: Das nächste Musical kommt bestimmt, denn „nach dem Musical ist vor dem Musical“ und „gestern war heute noch morgen“!

Kunstausstellung in der Johann-Adams- Mühle

Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley stellen vom 23. September bis zum 20. Oktober 2024 ihre Werke im alten Kleintierstall der Johann-Adams-Mühle in Theley aus.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 23. September durch den Gemeinde-Beigeordneten Wolfgang Recktenwald und den Schulleiter Henning Heinz. Dieser bedankte sich bei der Gemeinde für die Gelegenheit, dass Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley ihre kreativen Arbeiten in diesem Rahmen der Öffentlichkeit präsentieren dürfen. Des Weiteren betonte er, wie wichtig die Kreativität neben dem Lernen in anderen Fächern sei und die eigene Persönlichkeit weiterentwickele und fördere.

Herr Recktenwald zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Darstellungsmöglichkeiten in der Kunst und beschrieb, wie bedeutend es für junge Menschen sei, künstlerisch tätig zu sein.

Für das Gelingen der Ausstellung wurde sich sowohl bei Frau Grandke vom Tourismusbüro der Gemeinde Tholey als auch bei den beiden Kunsterzieherinnen der Gemeinschaftsschule, Claudia Rivinius-Theobald und Bärbel Schmitt, bedankt, aber im Besonderen bei den jungen Künstlerinnen und Künstlern, deren Werke im Mittelpunkt stehen sollten.

Das sind einerseits experimentelle Bilder mit dem Thema „Fröhlich in die Siebte“, gemeint ist damit der Einstieg in die siebte Klasse. Hier wurden in Anlehnung an die Nanas der Künstlerin Niki de Saint Phalle gearbeitet. Der Bildhintergrund wurde mit verschiedenen Gegenständen und Techniken zufällig gestaltet. Andererseits tritt das Thema „Zufallsgitter“ in Erscheinung. Hier haben die Schüler zunächst mit schwarzer Farbe Klekse aufs Bild gebracht und ließen diese dann von selbst in Gitterform verlaufen. Danach wurde dieses Gitterbild farbig gestaltet und etwa mit Mustern versehen.

Der zweite Teil der Ausstellung befasst sich mit der expressiven Malerei. Dabei haben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 und 10 Gemälde zum Thema „Geschwindigkeit und Bewegung“ geschaffen.  Motiv, Technik und Format konnten selbst festgelegt werden. Einige der jungen Künstlerinnen und Künstler haben dazu eine kurze Beschreibung gegeben, die man neben den Bildern finden kann.

Die Ausstellung in der Johann-Adams-Mühle ist an Sonn- und Feiertagen von 14-18 Uhr geöffnet.

Jahrgangsbaum für die neuen Fünftklässler

Jahrgangsbaum-Pflanzaktion der neuen Fünftklässler an der Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley

Am Freitag, den 13.09.2024 fand die traditionelle Baumpflanzung für die 129 neuen Fünftklässler am Rand des Schulhofes der Gemeinschaftsschule statt. Diese Aktion, die seit mehr als 25 Jahren durchgeführt wird, sollte ursprünglich bei der Einschulung am 27.08.24 erfolgen, musste jedoch aufgrund der Witterungsbedingungen verschoben werden.

In seiner kurzen Ansprache betonte Schulleiter Henning Heinz die Symbolträchtigkeit der Jahrgangsbaumpflanzung, denn so wie der Baum wächst, werden auch die Kinder größer und entwickeln sich weiter.

Hausmeister Alex Weber erzählte den Kindern über frühere Jahrgangsbäume und erklärte anschließend die genaue Vorgehensweise bei einer Pflanzung.

Schließlich wurde der Hochstammapfelbaum der Sorte „Pinova“ unter Mithilfe einer Schülerin und eines Schülers fachmännisch in die Erde gesetzt. (ME)

Literaturprojekt: „Im Garten ist der Teufel los!“

Ein cooler Privatdetektiv, der nur lustlos einen Auftrag annimmt … 

Putschisten, die die Königin stürzen wollen … 

Eine Auftragsmörderin … 

Was sich anhört wie ein Krimi für Erwachsene, ist in Wahrheit der Inhalt der Lektüre unserer Fünftklässler: „Die Wanze“ von Paul Shipton. Allerdings spielt die Handlung in einem Garten zwischen Komposthaufen und Gartenteich und die Hauptfiguren entstammen der Insektenwelt: Der Detektiv taucht in Gestalt eines Käfers auf, der Vermisste ist ein Ohrenkneifer, ein grimmiger Ameisengeneral will mit den bösartigen Wespen die Herrschaft im Garten übernehmen und die Mörderin mit Lust am Töten wird von einer Spinne gemimt. 

Von dieser spannenden Story wollte sich die Klasse 5s auch nach dem Lesen der Lektüre nicht verabschieden und so nahm ein kreatives Literaturprojekt seinen Lauf. Deutschlehrerin Margret Gemmel stellte den Kindern eine „mörderische“ Aufgabe: 

Erweckt eure Lieblingsszenen aus dem Buch zum Leben! (GM) 

Schauplatz der Verbrechen ist der Garten. Die Projektgruppe erstellte zuerst digital einen Plan des  

Gartens und baute ihn dann detailgetreu nach. 

Zwischen den Gehwegen liegt der Teich, in dem ein gefräßiger Karpfen den Detektiv fast zu Tode jagt. 

Privatdetektiv „Muldoon“ hängt in seiner Freizeit gern in seinem Stammlokal herum. Barbesitzer Dixie ist ein Marienkäfer, der seine Kneipe passend zur Fußball-EM 2024 mit Trikots an den Wänden dekoriert hat.  Sogar einen Fernseher hat er aufgehängt, damit seine Gäste die Spiele live verfolgen können. 

Eingang zur Dixie-Bar mit Briefkasten für Gästebewertungen
Dixies Bar mit Fernseher
Dixies Eisstand im Garten
Dixies Biergarten 

 

Die fiesen Wespen planen in ihrem Nest eine Verschwörung. Sie erhalten ihre Strafe durch den Gartenbesitzer, der mit Wespenvernichtungsspray anrückt. Deshalb evakuieren sie den Wespenstock und müssen aus dem Garten fliehen. 

Die Ameisen 🐜 belohnen die zuckersüchtige Fliege Jake mit allen Süßigkeiten, die sie im Garten finden. Gerade schaffen sie Marshmellows in ihren Ameisenbau. 

Ihr verdientes Schicksal ereilt die fette Spinne im Hosenbein des Gartenbesitzers. Immerhin hat sie den Ohrenkneifer Eddie und etliche Gartenbewohner auf dem Gewissen. 

Anne Frank Tag 2024

Am Mittwoch, den 12. Juni 2024 fand bereits zum sechsten Mal der Aktionstag zum Gedenken an Anne Frank in Kooperation mit 650 Schulen in ganz Deutschland statt. Auch die GemS Schaumberg Theley nahm unter dem diesjährigen Motto „Der Geschichte auf der Spur“ an dem Projekt des Anne-Frank-Zentrums teil, dessen Ziel darin besteht, an den Menschen „Anne Frank“, aber auch an den Holocaust zu erinnern. Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler, sowie die breite Öffentlichkeit sollen dabei bezüglich Antisemitismus und Rassismus sensibilisiert werden.

Die Geschichts-AG der Schule unter der Leitung von Aline Pirron und Susanne Bleimehl besuchte in diesem Zusammenhang den jüdischen Friedhof in Tholey, eingeladen hatten sie aus diesem Anlass die ehemalige Lehrerin Eva Tigmann, die über ein großes Wissen über jüdisches Leben im Landkreis St. Wendel verfügt und die Führung über den Friedhof übernahm.

Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei die besondere Geschichte des jüdischen Friedhofs, die Symbole auf den Grabsteinen und vieles mehr kennen.

Zum Abschluss des Aktionstages führten Fabio und Sybal noch ein Interview mit Eva Tigmann durch, dass die AG-Mitglieder in einem Podcast der ganzen Schulgemeinschaft zugängig machten.

Juniorwahl zur Europawahl: Ein Schritt zur politischen Bildung

Schülerinnen und Schüler der 9./10. Klassen der GemS Schaumberg Theley führten die Juniorwahl zur Europawahl durch.

In der heutigen politischen Landschaft ist die Beteiligung junger Menschen von entscheidender Bedeutung. Ein Instrument, das dazu beiträgt, ist die Juniorwahl. Doch was genau ist die Juniorwahl, und warum ist sie so wichtig? 

Was ist die Juniorwahl? 

Die Juniorwahl ist ein Projekt zur politischen Bildung, das Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, den Wahlprozess hautnah zu erleben. Dabei handelt es sich um eine simulierte Wahl, die parallel zu realen Bundestags-, Landtags- oder Europawahlen stattfindet. Schülerinnen und Schüler ab der Sekundarstufe I nehmen daran teil, um den Wahlablauf praktisch zu erfahren und das Interesse an Politik zu fördern. 

Ziele der Juniorwahl 

Das Hauptziel der Juniorwahl ist es, junge Menschen frühzeitig mit den demokratischen Prozessen vertraut zu machen und sie zu motivieren, sich aktiv an der politischen Willensbildung zu beteiligen.  

Bedeutung der Juniorwahl 

Die Juniorwahl leistet einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und Demokratieförderung. Sie hilft, das Bewusstsein für die Bedeutung von Wahlen und politischer Teilhabe zu schärfen. Studien zeigen, dass Jugendliche, die an der Juniorwahl teilnehmen, später eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, auch an realen Wahlen teilzunehmen. 

Darüber hinaus stärkt die Juniorwahl das Vertrauen in demokratische Prozesse und Institutionen. Sie vermittelt, dass die eigene Stimme zählt und dass man durch Engagement und Beteiligung Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen kann. 

Die Juniorwahl ist ein wertvolles Instrument zur Förderung politischer Bildung und Partizipation junger Menschen. Sie ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, den Wahlprozess praktisch zu erfahren, fördert politisches Interesse und Wissen und stärkt das Bewusstsein für die Bedeutung der eigenen Stimme in der Demokratie. In Zeiten, in denen politische Partizipation und das Vertrauen in demokratische Prozesse oft auf dem Prüfstand stehen, ist die Juniorwahl ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. 

Auch Sybal die Schülersprecherin war ganz begeistert: „Die Juniorwahl ermöglichte uns, uns im Vorfeld der Wahl intensiv mit den Parteien und ihren Programmen auseinanderzusetzen, außerdem konnten wir vor der „richtigen Wahl“ das Procedere eines Wahlganges verstehen und üben!“