
Am Dienstag, den 24.03.2026 nahmen die SchülerInnen der Klasse 6b an dem gemeinnützigen Nachrichtenkompetenz-Projekt „Lie Detectors“ teil, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren europaweit zu kompetenten „Lügendetektoren“, v. a. im digitalen Mediensektor, heranzubilden. Konkrete Ziele sind dabei die Entwicklung von kritischem Denken und die Vermittlung notwendiger Fähigkeiten zum besseren Verständnis von Nachrichten- und der ständig wachsenden Zahl sozialer Medien, die Erkennung von Desinformationen und das Treffen kompetenter Entscheidungen, was die Nutzung digitaler Informationsquellen angeht.
Die SchülerInnen sollen also dazu sensibilisiert werden, manipulative Inhalte in den sozialen Netzwerken besser zu erkennen und einzuschätzen sowie den Unterschied zwischen Tatsache und Meinung bzw. Irrtum und Fälschung wahrzunehmen.
Konkret durchgeführt wurde das Projekt von David Differdange, einem speziell geschulten Journalisten des Saarländischen Rundfunks, bekannt u. a. durch kulturgeschichtliche Sendungen, der die Klasse für zwei Schulstunden besuchte.
Er thematisierte das Mediennutzungsverhalten der Kinder, Erkennungsmerkmale von Fakenews, mögliche Gründe für Falschmeldungen sowie die Einstellung der SchülerInnen zu dieser Art der Berichterstattung.
Des Weiteren wurden die Aufgaben und Regeln bzw. Voraussetzungen eines seriösen Journalismus angesprochen: Genauigkeit, Unabhängigkeit, Fairness und Unparteilichkeit sowie Menschlichkeit und Verantwortlichkeit. Auch die präzise Hintergrundrecherche ist dabei wichtig, so z. B. die richtige Einordnung von Bildmaterial. Zum Schluss füllten die TeilnehmerInnen einen Feedbackbogen zum Projekt aus.
Insgesamt war es eine sehr interessante und lehrreiche Veranstaltung vor dem Hintergrund der stetigen Zunahme des digitalen Medienkonsums. (me)
